Im Jahre 2022 legen wir immer mehr Wert auf Umweltschutz und Nachhaltigkeit, aber reicht Mülltrennung und Fahrradfahren aus? Könnten wir den Strom nicht auch bezahlbar und trotzdem nachhaltiger gestalten? Erneuerbare Energien, wie Wasser, Windkraft und Solarenergie werden in Deutschland immer beliebter. Der Begriff „Strommix“ spielt hierbei eine wichtige Rolle.
Was ist Strommix?
Genau genommen kann man sich den Strommix als Einteilung der Stromquellen in Deutschland vorstellen. Der deutsche Strom setzt sich 2022 aus 50,5% Erneuerbare Energie und 49,5% konventioneller Energie zusammen. Unter dem Begriff „konventionell“ versteht man Stein- und Braunkohle, Erdgase sowie Kernkraftenergie, die erneuerbare Energie hingegen ist aus Windenergie, Photovoltaik sowie Biomasse und Wasserkraft zusammengesetzt.
Welche konventionellen Energien besitzt Deutschland?
An erster Stelle befindet sich die Braunkohle mit 18,9%, dann das Erdgas mit 11,6%, gefolgt von Steinkohle 11,4%, dann mit 6,3% die Kernenergie und zuletzt das Erdöl mit 0,3%.
Klimaschutz und Co²
Die Bundesregierung plante 2019 bis Ende 2020 die Co²-Emissionen um 40% gegenüber den Zahlen von 1990 zu senken. Die Treibhausgase wurden bis 2018 um 30,4% reduziert. Das Umweltbundamt spricht davon, dass die Co²-Emissionen bei 84,5% der Verbrennung von fossilen Brennstoffen entzündet wird.
Die Zahlen der Kohlendioxid-Emissionen sind zwar insgesamt gesunken, jedoch sind die Emissionen von Haushalten und der Industrie gestiegen. Dies ist auf die Anzahl der Kraftfahrzeuge sowie die Zunahme des Güterverkehrs zurückzuführen. Die Stromerzeugung aus Braun- und Steinkohlekraftwerken ist 2019 deutlich zurück gegangen.
Es ist geplant, dass der komplette Strommix auf grüne Energie umgestellt wird, allerdings wird es Jahrtausende brauchen, bis der Abfall aus konservativen Energieprodukten verschwindet. Dafür sind Wind und Sonne eine fortlaufende Energiequelle.
Stromerzeugung aus Sonnenenergie
Photovoltaikanlagen spendeten bereits im Jahr 2017 6,1% der gesamten Stromversorgung in Deutschland. Damit war die monatliche Stromerzeugung bereits so hoch wie bei Steinkohlekraftwerken. Investitionsanteile bezüglich dieser Anlagen waren bereits 2019 bei 33,3%, so kann man recht gut erkennen, wie viele Deutsche bereits überzeugt sind.
Photovoltaik
Der Zubau von Photovoltaikanlagen (Solarstrom) steigt stetig an. Es wurden bereits 65.000 Photovoltaik-Heimspeicher 2019 in Deutschland installiert, bis zum Ende vom Jahr 2021 waren es 700.00. Bereits im ersten Quartal des Jahres 2022 kamen weitere 70.000 Heimspeicher dazu.
Fazit
Bei all dem Klimawandel und Umweltverschmutzungen müssen wir darauf achten, dass wir unseren ökologischen Fußabdruck auf der Erde so gering wie möglich halten. Photovoltaikanlagen sind dabei besonders wichtig. Dabei ist es egal, ob Sie auf den Land wohnen oder Ihre Photovoltaikanlage in Berlin aufs Dach bringen. Wir können unsere Energie sowie Strom auch durch „Grüne“ Energie gewinnen. Desto eher wir also auf erneuerbare Energien umsteigen, desto mehr haben unsere Kinder und Enkel noch etwas von der Natur und der Erde.